Der Verein

Erfahren Sie hier alles zu unserem Verein.

  • Geschichte

    Der „SC Lippstadt DJK e.V.“ feierte offiziell am 27. Juni 1970 seine Geburtsstunde. Aber dies ist nur die halbe Wahrheit: Die „DJK“ in Lippstadt hat eine weitaus längere Tradition:

    Bereits im Jahre 1920 gründete Prälat Carl Mosterts die „Deutsche Jugendkraft“ in Würzburg mit der Zielsetzung, den Sport auf katholischer Grundlage aufzubauen. Im ganzen Land schlossen sich Vereine dieser Bewegung an und auch in Lippstadt erfuhr die „DJK“ einen steilen Aufstieg. Die Mitgliederzahlen stiegen rasant an und am Sportplatz „Am Dielenpfad“ wurden Fußball, Faustball und Schlagball gespielt. Wandern wurde ebenfalls als sportliche Betätigung angeboten. Auf der Generalversammlung am 1. März 1920 beschloss man den Namen „DJK Arminia Lippstadt“ zu führen.

    Sieben Jahre später, am 05. April 1927, wurde ein zweiter „DJK“ Verein im Lippstädter Süden gegründet: Dieser Verein erhielt den Namen „DJK Olympia Lippstadt“. Doch der Stolz der „DJK Vereine“ währte nicht lang: Das Verhängnis nahm mit der Machtergreifung der NSDAP im Jahre 1933 seinen Lauf. Man hat sich zwar versucht seitens der „DJK“ auf die neuen Verhältnisse im damaligen Deutschland einzustellen, indem man u.a. einen „DJK- Führerring“ gebildet hat, aber der Druck auf die „DJK“ wurde größer und größer. Am 21. Dezember 1935 erhielten Heinrich Spiekermann und Albert Claus einen Bescheid der Ortspolizeibehörde Lippstadt:

    „Sie sind angezeigt worden, weil sie im Juli 1935 als Angehörige einer konfessionellen Jugend- und Standesvereinigung eine sportliche Betätigung unerlaubt ausgeübt haben. Tatbestand ist die Nichtbefolgung der §§ 1 und 4 der Staatspolitischen Anordnung der Staatspolizeistelle Dortmund über die Bestätigung konfessioneller Organisationen vom 26. Juni 1934.“

    Die Folge dieses Bescheids war die Auflösung aller christlichen Vereine. So wurde die „DJK“ kurzerhand zerschlagen und ihr Vermögen beschlagnahmt. Der „DJK-Reichsführer“ Adalbert Probst wurde erschossen und es wurde ganz ruhig um die „DJK“, auch in Lippstadt. Doch der Geist der „DJK“ lebte weiter, wenn auch nicht öffentlich. Die offizielle Vereinstätigkeit wurde unterbrochen.

    Doch schon im Jahre 1947 fanden sich beherzte Männer wieder zusammen, um die stolze Tradition fortzusetzen. Als Rechtsnachfolger von „Arminia“ und „Olympia“ wurde am 20. März 1947 der Verein „VFL Westfalenkraft DJK Lippstadt“ gegründet. Zum ersten Vorsitzenden wählte die Versammlung Herrn Dr. Lammers und die Herren Heinrich Spiekermann und Karl Tack zum zweiten Vorsitzenden bzw. zum Kassenwart. Mehr als 1000 Teilnehmer ( ! ) konnte der erste Vorsitzende Dr. Lammers zum Stiftungsfest am 23. April 1951 im großen Kolpingsaal begrüßen.

    An alte Tradition anknüpfend wurden in der Folgezeit noch weitere „DJK“ Vereine in Lippstadt gegründet. So wurde 1957 in der St. Josef-Pfarrei die „DJK Olympia“, 1958 in St. Antonius die „DJK Eintracht“, 1959 in der St. Elisabethgemeinde die „DJK Concordia“ und 1960 in St. Pius die „DJK Viktoria“ gegründet.

    Untrennbar sind bis heute mit diesen „DJK Vereinen“ die Namen Heinrich Spiekermann, Albert Claus, Artur Hoffmeister, Karl Tack, Josef Meier, Adolf Stepen, Clemens Pfeiffer und Georg Hönemann verbunden.

    Der nächste bewegende Augenblick geschah im Jahre 1970: Die Vereine „VFL Westfalenkraft“, „Olympia“, „Eintracht“ und „Concordia“ fusionierten. Der „VFL Westfalenkraft“ änderte seinen Namen in „Sport Club Lippstadt DJK e.V.“ und die übrigen Vereine lösten sich auf und traten dem „SC Lippstadt DJK“ bei. Es entstand am 27. Juni 1970 ein Großverein mit schon damals über 1000 Mitgliedern.

    Fünf Jahre nach der offiziellen Gründung teilte die Stadt dem Verein mit, dass das Gelände südlich des Kranenkasper, der sogenannte „Peikskamp“, für die Fußballabteilung zu einer Sportanlage mit drei Plätzen hergerichtet werden solle. Dem Verein wurde zur Auflage gemacht, ein Gebäude mit Umkleidekabinen und einem Jugendraum zu errichten. Umgehend wurden die Baupläne für das Gebäude erarbeitet und zur Genehmigung vorgelegt. Nach zahlreichen Überarbeitungen und mit viel Geduld lag dann aber die endgültige Zusage seitens der Stadt vor. Am 28. Mai 1981 erfolgte dann die Übergabe des Gebäudes und der Sportanlage nach mehr als dreijähriger Bauzeit. Die Fußballabteilung hat seit diesem Zeitpunkt erstmals ein eigenes Domizil. In der Vergangenheit hatte man auf dem Jahnplatz und in der Zeit von 1952 bis 1972 auf dem Gelände des südlichen Schützenbundes seine Spiele und Trainingseinheiten durchführen müssen. Doch dieser Umstand gehört dank der vielen geleisteten Arbeitsstunden in Eigenleistung in den Jahren 1978 bis 1981 der Vergangenheit an. Ein besonderer Dank galt und gilt Karl Brüggennolte und Josef Assauer, die damals das Projekt „Kranenkasper“ geleitet haben. Darüber hinaus gilt der Dank an die vielen Aktiven, die damals (und zum Teil noch heute) ehrenamtliche Arbeitstunden am Kranenkasper leisteten und leisten, um die Anlage auf- und umzubauen bzw. die Anlage in Stand zu halten.

  • Vorstand

    Der Vorstand 2020

    Der Vorstand 2020

    von links:

    Mitgliederverwaltung Manfred Koers

    Schatzmeister Horst Burkert

    2. Vorsitzender Hubert Hüwelmeier

    2. Vorsitzender Ralf Dubitzky

    1. Vorsitzender Merten Thurmann

    2. Geschäftsführer Ulrich Schnellhardt

    Geschäftsführer  AD, Heinz Fischer

    Postadresse: SC Lippstadt DJK, Postfach 2628, 59536 Lippstadt

     


    Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

    Schatzmeister
    Horst Burkert

    02941-14261

    2. Geschäftsführer
    Ulrich Schnellhardt

    015151851627

    1. Vorsitzender
    Merten Thurmann

    0152 56588819

    2. Vorsitzender
    Ralf Dubitzky

    02941 - 59472

    2. Vorsitzender
    Hubert Hüwelmeier

    02941-246219

    Mitgliederverwaltung
    Manfred Koers

    02941-63085
  • Abteilungsleiter

    Baseball

    Abteilungsleiter
    Felix Brune

    015146526279

    Boule

    Abteilungsleiter
    Heinz Fischer

    02941-58076

    Die Blau-Weißen

    Abteilungsleiter
    Horst Burkert

    02941 - 14261

    Fußball

    Abteilungsleiter
    Hugo Kiala

    01622390094

    Gesundheitssport

    Abteilungsleiterin
    Ingeborg Motog

    02941 - 8424

    Handball

    Geschäftsführer
    Peter Szymkowski

    Leichtathletik

    Abteilungsleiterin
    Beate Neufert

    02941 - 18347

    Leichtathletik

    Abteilungsleiter
    Reinhold Sassen

    02941 - 22129

    Radsport

    Abteilungsleiter
    Rainer Niemeyer

    02948 - 701

    Tennis

    Abteilungsleiter
    Wilhelm Thiemeyer

    02941 - 18806

    Turnen

    Abteilungsleiterin
    Seraphine Albert

  • Beirat

    Sprecher Beirat                                                   Stellv. Sprecher Beirat

    Edgar Schlese                                                    Werner Sandbothe                                         Ulla Gerke                              Ruth Krug

    edgar-schlese@t-online.de                               wsandbothe@unitybox.de                                    Marktstr. 22                            Pappelallee 47

    Tel.: 02941-17770                                              Tel.:02941-22115                                           Tel.: 02941-12347                    Tel.: 02941-14781

  • Satzung

    Satzung 2020

    Deckplatt, nicht Teil der Satzung

    Satzung des SC Lippstadt DJK e.V. (SCL)

    Gültig nach Beschluss der Mitgliederversammlung vom 07.02.2020

     

    G l i e d e r u n g

    Abschnitt

     

    §§

    Seite

    I

    Name, Sitz, Geschäftsjahr

    1

    1

    II

     Zweck und Gemeinnützigkeit

    2 - 3

    1

    III

    Erwerb und Beendigung der Mitgliedschaft

    4 - 6

    2

    IV

    Beiträge

    7

    3

    V

    Haftung und Vereinsorgane

    8 - 9

    4

    VI

    Mitgliederversammlung

    10

    5

    VII

    Vorstand

    11

    6

    VIII

    Vereinsjugend

    12

    7

    IX

    Datenschutz, Kassenprüfer, Auflösung

    13 - 15

    8

     

    des Vereins

     

    9

     

    Satzung des SC Lippstadt DJK e.V. (SCL)

     

    Vorbemerkung:

    Aus Gründen der Lesbarkeit sind im Satzungstext durchgängig alle Personen, Funktionen und Amtsbezeichnungen in der männlichen Form gefasst. Soweit die männliche Form gewählt wird, werden damit sowohl weibliche als auch männliche und diverse Funktions- und Amtsträger angesprochen.

     

    § 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

    Der Verein führt den Namen „Sport-Club Lippstadt DJK e.V.“ (SC Lippstadt DJK, Kurzform SCL)

    Seine Farben sind blau – weiß.

    Er ist Rechtsnachfolger der im Jahre 1934 zwangsaufgelösten Lippstädter DjK-  Vereine „Arminia“ und „Olympia“.

    Der Verein Arminia wurde im Jahre 1920 gegründet, der Verein Olympia im Jahre 1927.

    Der SCL hat seinen Sitz in Lippstadt und ist in das Vereinsregister beim zuständigen Amtsgericht eingetragen.

    Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

     

    § 2 Zweck

    Der Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports und der sportlichen Jugendhilfe.

    Diese Zwecke werden verwirklicht insbesondere durch:

    1. Organisation eines geordneten Sport-, Spiel-, Übungs- und Kursbetriebes.
    2. Förderung des Freizeit- und Breitensports sowie des Leistungssports
    3. Durchführung von Sport und sportlichen bzw. außersportlichen Veranstaltungen für Mitglieder und Nichtmitglieder.
    4. Aus-/Weiterbildung und Einsatz von Übungsleitern, Trainern, Helfern und sonstigen Mitarbeitern.
    5. Beteiligung an Kooperationen, Sport- und Spielgemeinschaften.
    6. Talentsichtung und Talentförderung insbesondere im Jugendbereich.
    7. Angebote der Jugendsozialarbeit und der bewegungsorientierten Jugendarbeit

     

    § 3 Gemeinnützigkeit

    Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

    Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

    Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen, begünstigt werden.

    Seit 1 von 9

    § 4 Erwerb der Mitgliedschaft

    Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden.

    Die Mitgliedschaft wird in Textform an den geschäftsführenden Vorstand unter Beifügung des SEPA-Mandats für den Lastschrifteinzug sämtlicher Beiträge, Gebühren und Umlagen beantragt.

    Beim Aufnahmeantrag eines Minderjährigen oder Geschäftsunfähigen ist die schriftliche Zustimmung seiner gesetzlichen Vertreter erforderlich.

    Über die Aufnahme entscheidet der geschäftsführende Vorstand durch Beschluss. Mit Beschlussfassung beginnt die Mitgliedschaft. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht. Die Ablehnung der Aufnahme muss nicht begründet werden. Mit Unterzeichnung des Aufnahmeantrags erkennt der Antragsteller die Vereinssatzung und die Ordnungen in der jeweils gültigen Fassung an.

     

    § 5 Arten der Mitgliedschaft

    Der Verein besteht aus:

    • aktiven Mitgliedern
    • passiven Mitgliedern / Fördermitgliedern
    • außerordentlichen Mitgliedern
    • Ehrenmitgliedern
    1. Aktive Mitglieder leisten den üblichen Mitgliedsbeitrag und können die Angebote des Vereins im Rahmen der bestehenden Ordnungen nutzen.
    2. Für passive Mitglieder / Fördermitglieder steht die Förderung des Vereins im Vordergrund. Sie nutzen die sportlichen Angebote des Vereins nicht.
    3. Juristische Personen sind außerordentliche Mitglieder.
    4. Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des geschäftsführenden Vorstands von der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

     

    § 6 Beendigung der Mitgliedschaft / Ordnungsmaßnahmen

    Die Mitgliedschaft endet

    • durch Austritt
    • durch Ausschluss
    • durch Streichung von der Mitgliederliste
    • durch Tod

    -     bei juristischen Personen zusätzlich durch den Verlust der Rechtsfähigkeit

         1. Der Austritt ist in Textform mit einer Kündigungsfrist von zwei Monaten (31.10.) zum Ende eines Kalenderjahres gegenüber dem geschäftsführenden Vorstand zu erklären.

    Die Mitgliedschaftsdauer beträgt mindestens ein Jahr.

            2.  Ein Ausschluss, ein befristetes Verbot der Teilnahme an Veranstaltungen oder Angeboten des Vereins oder eine andere Strafmaßnahme kann erfolgen,

    - wenn ein Mitglied trotz schriftlicher Mahnung seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt,

    - bei grobem oder wiederholtem Vergehen gegen die Satzung oder eine Ordnung des Vereins

     

    Seite 2 von 9

    - wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins oder groben,   

       unsportlichen Verhaltens,

    - wenn ein Mitglied dem Verein oder dem Ansehen des Vereins schadet oder zu schaden versucht.

    Der Antrag auf Ausschluss ist dem betroffenen Mitglied samt Begründung zuzuleiten. Das betroffene Mitglied wird aufgefordert, innerhalb einer Frist von drei Wochen zu dem Antrag auf Ausschluss Stellung zu nehmen. Nach Ablauf der Frist ist vom geschäftsführenden Vorstand unter Berücksichtigung einer zugegangenen Stellungnahme des betroffenen Mitglieds über den Antrag zu entscheiden.

     Der Ausschluss wird dem betroffenen Mitglied schriftlich mitgeteilt und ist mit Zugang wirksam.

     Gegen den Ausschluss besteht das Recht des Widerspruchs.

     Er ist spätestens einen Monat nach Bekanntgabe schriftlich beim geschäftsführenden Vorstand einzulegen. Über den Widerspruch entscheidet der erweiterte Vorstand.

    Der Widerspruch hat keine aufschiebende Wirkung.

        3. Ein Mitglied kann auf Beschluss des geschäftsführenden Vorstands von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz schriftlicher Mahnung mit der Zahlung von Zahlungsverpflichtungen in Verzug ist. Der Beschluss über die Streichung darf erst dann gefasst werden, wenn nach Versendung der Mahnung drei Wochen verstrichen sind und dem Mitglied in der Mahnung die Streichung bei Nichtzahlung angekündigt worden ist.

    Der Beschluss über die Streichung ist dem betroffenen Mitglied in Textform mitzuteilen.

    Mit dem Ende der Mitgliedschaft erlöschen sämtliche aus der Mitgliedschaft entspringenden Rechte. Die Beitragspflicht erlischt mit Beendigung des Geschäftsjahres an dem die Mitgliedschaft endet. Vereinseigene Gegenstände sind dem Verein zurückzugeben oder wertmäßig abzugelten. Dem –ehemaligen- Mitglied steht kein Anspruch auf Rückzahlung überzahlter Beiträge zu.

    Die Beendigung befreit nicht von der Zahlung noch ausstehender Beiträge o.Ä.

    Der erweiterte Vorstand ist berechtigt, einen Strafen Katalog zu erstellen.

     

    § 7 Beiträge

    Die Mitglieder sind verpflichtet Mitgliedsbeiträge zu zahlen.  Zusätzlich können Aufnahmegebühren, Umlagen, Kursgebühren, abteilungsspezifische Beiträge und Sonderbeiträge für bestimmte Leistungen des Vereins erhoben werden.

    Ferner kann der Verein seine Mitglieder verpflichten jährlich bis zu maximal 15 Arbeitsstunden ersatzweise Geldzahlungen zu leisten.

    Mitgliedsbeiträge und abteilungsspezifische Beiträge sind zum 1. 1. fällig und werden auf Wunsch auch jeweils anteilig eingezogen.

    Über die Höhe der Mitgliedsbeiträge und die Höhe und Fälligkeit der Umlagen entscheidet die Mitgliederversammlung. 

    Umlagen können maximal bis zum zweifachen des jährlichen Mitgliedsbeitrages festgesetzt werden.

    Über Höhe und Fälligkeit der übrigen Beiträge und Gebühren entscheidet der geschäftsführende Vorstand.

     

    Seite 3 von 9

     

    Ferner ist der Verein berechtigt Rücklastschriftgebühren und durch die Rücklastschrift entstehende Kosten in Rechnung zu stellen.

    Wenn der Beitrag im Zeitpunkt der Fälligkeit durch Verschulden des Mitglieds nicht beim Verein eingegangen ist, befindet sich das Mitglied ohne weitere Mahnung im Zahlungsverzug.

    Rückständige Beiträge und Gebühren können nach vorangegangenem Mahnverfahren auf dem Rechtsweg eingetrieben werden. Dadurch entstehende Kosten sind vom Mitglied zusätzlich zu zahlen.

    Die Beiträge und Gebühren werden ohne gesonderte Rechnungsstellung im Voraus fällig.

    Sie werden ebenso wie die Umlagen und sonstige zu leistende Geldzahlungen bei Mitgliedern, die eine Einzugsermächtigung erteilt haben, zum Fälligkeitstermin eingezogen.

    Bei Neueintritt sind Beiträge und Gebühren zu Beginn der Mitgliedschaft fällig.

    Das Mitglied ist verpflichtet, dem Verein Änderungen der Bankverbindung, der Anschrift sowie der E-Mailadresse unverzüglich mitzuteilen.

    Über Ausnahmen zu diesen Regelungen insbesondere auch über Stundungen oder Erlass von Mitgliedsbeiträgen, Gebühren oder Umlagen bzw. den Erlass der Teilnahme am SEPA-Lastschriftverfahren, entscheidet in Einzelfällen der geschäftsführende Vorstand.

    Näheres regelt die Beitragsordnung.

     

    § 8 Haftung

    Der Verein haftet nicht für fahrlässig verursachte Schäden und Verluste, die Mitglieder bei der Ausübung des Sports, bei Benutzung von Anlagen, Einrichtungen oder Geräten des Vereins oder bei Vereinsveranstaltungen bzw. bei einer sonst für den Verein erfolgten Tätigkeit erleiden, soweit solche Schäden oder Verluste nicht durch bestehende Versicherungen gedeckt sind.

    Die Haftung des Vorstandes, von ehrenamtlich Tätigen und Organ- oder Amtsträgern ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit begrenzt.

     

    § 9 Vereinsorgane

    Organe des Vereins sind:

    • die Mitgliederversammlung
    • der geschäftsführende Vorstand
    • der erweiterte Vorstand
    • die Jugendversammlung
    • der Jugendvorstand

     

     

     

     

     

    Seite 4 von 9

     

     

     

     

    § 10 Mitgliederversammlung

    1. Es ist mindestens einmal im Kalenderjahr eine Mitgliederversammlung einzuberufen. Sie soll im ersten Quartal des Jahres stattfinden. Jede Mitgliederversammlung wird von einem Mitglied des geschäftsführenden Vorstands geleitet. Ist kein Mitglied des geschäftsführenden Vorstands anwesend, bestimmt die Versammlung den Leiter.  Der Versammlungsleiter bestimmt den Protokollführer
    2. Die Einberufung zu allen Mitgliederversammlungen erfolgt in Textform mindestens zwei Wochen vor dem Versammlungstermin durch den geschäftsführenden Vorstand. Mit der Einberufung ist gleichzeitig die Tagesordnung bekannt zu geben.
    3. Anträge zur Tagesordnung können von allen stimmberechtigten Mitgliedern in Textform gestellt werden. Die Anträge sind zu begründen und müssen dem geschäftsführenden Vorstand spätestens am 1. 1. des Jahres unter Angabe des Namens zugehen. Verspätet eingegangene Anträge können grundsätzlich nicht berücksichtigt werden.
    4. Eine Mitgliederversammlung kann vom geschäftsführenden Vorstand jederzeit einberufen werden. Sie muss einberufen werden, wenn dies von mindestens einem Drittel der Mitglieder schriftlich und unter Angabe der Gründe beim geschäftsführenden Vorstand beantragt wird.

    Die Einberufung der außerordentlichen Mitgliederversammlung hat dann innerhalb von 3 Monaten zu erfolgen. In der Einladung müssen alle Gründe, die seitens der Mitglieder für die Durchführung der Mitgliederversammlung genannt worden sind, in ihrem wesentlichen Inhalt wiedergegeben werden.

    1. Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:

      a. Entgegennahme der Berichte des Vorstandes und der Kassenprüfer

                  b. Entlastung des geschäftsführenden Vorstandes

                  c. Wahl und Abwahl des Vorstandes und der Kassenprüfer

                  d. Festsetzung der Mitgliedsbeiträge und Umlagen

                  e. Beschlussfassung über eingegangene Anträge

                  f. Beschlussfassung über Änderung der Satzung und Auflösung des Vereins

                 g. Ernennung von Ehrenmitgliedern

    1. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

    Sie entscheidet bei Beschlüssen und Wahlen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen werden als ungültige Stimmen gewertet und nicht mitgezählt. Bei Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt.

    Änderungen der Satzung können nur mit einer Mehrheit von 3/4 der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.

    Satzungsänderungen aufgrund von Auflagen des Registergerichts oder anderer Behörden sowie redaktionelle Änderungen können vom geschäftsführenden Vorstand beschlossen werden.

     

    Seite 5 von 9

     

    Abstimmungen erfolgen durch Handzeichen. Eine geheime Abstimmung ist durchzuführen, wenn dies von mindestens 1/3 der anwesenden Stimmberechtigten verlangt wird.

    1. Jedes anwesende Mitglied ist mit Vollendung des 16. Lebensjahres in der Mitgliederversammlung stimmberechtigt. Wählbar zum geschäftsführenden Vorstand ist es mit Vollendung des 18. Lebensjahres. Jugendliche Mitglieder besitzen im Rahmen der Jugendversammlung aktives und passives Wahlrecht.
    1. Die gesetzlichen Vertreter der Minderjährigen sind von der Ausübung des        Stimmrechts ihrer minderjährigen Kinder ausgeschlossen. 

     

    Jedes stimmberechtigte Mitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht ist nicht übertragbar.

    1. Über Mitgliederversammlungen ist ein Protokoll zu fertigen, das vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen ist.

     

    § 11 Vorstand

    1. Der geschäftsführende Vorstand gem. § 26 BGB besteht aus mindestens drei Personen.

    Je 2 dieser Vorstandsmitglieder vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich gemeinsam.

    1. Der erweiterte Vorstand setzt sich zusammen aus:

    - den Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstands

               - den Abteilungsleitern

               - dem Vertreter der Vereinsjugend      

                Der erweiterte Vorstand kann sich bei Bedarf um weitere Personen      ergänzen.

    1. Die Mitglieder des Vorstands gem. § 11 der Satzung werden einzeln durch die Mitgliederversammlung für 2 Jahre gewählt.

    Ausnahme bilden der Vertreter der Vereinsjugend, der von der Jugendversammlung gemäß der Jugendordnung gewählt wird und die Abteilungsleiter, die von der jeweiligen Abteilungsversammlung gemäß der Abteilungsordnung gewählt werden.

    Gewählt ist, wer die absolute Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erhält. Ergibt sich keine absolute Mehrheit, so erfolgt eine Stichwahl unter den beiden Bewerbern, die die meisten Stimmen erhalten haben. Gewählt ist dann, wer die größte Stimmenzahl erhält. Bei gleicher Stimmenzahl entscheidet das vom Versammlungsleiter zu ziehende Los.

       

           4. Die Mitglieder des Vorstands bleiben bis zur satzungsgemäßen Neuwahl im Amt, gleichgültig, ob diese Wahl mehr oder weniger als 2 Jahre nach Beginn der Amtszeit stattfindet

     

    Seite 6 von 9

     

    1. Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner Amtszeit aus, so kann der geschäftsführende Vorstand einen Nachfolger bestellen, der das Amt kommissarisch bis zur nächsten Mitgliederversammlung führt. Die nächste Mitgliederversammlung wählt einen Vertreter bis zur nächsten turnusgemäßen Neuwahl.

    Sollte ein Vorstandsamt nicht anderweitig besetzt werden können, so kann ein Vorstandsmitglied ein zweites Amt ausüben.

    1. Dem geschäftsführenden Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Er ist für alle Aufgaben zuständig, die nicht durch Satzung oder Ordnungen einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.

    Der geschäftsführende Vorstand ist berechtigt, bei Bedarf aufgabenbezogen für einzelne Projekte oder befristet besondere Vertreter nach § 30 BGB zu bestellen und diesen die damit verbundene Vertretung und Geschäftsführung zu übertragen.

    Er kann ferner für bestimmte Aufgaben Ausschüsse bilden, Aufgaben delegieren und Ordnungen erlassen.

    Ordnungen sind nicht Bestandteil der Satzung.

    Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands können an allen Sitzungen der Organe und Abteilungen teilnehmen.

    1. Die Mitglieder des Vorstands nehmen ihre Aufgaben grundsätzlich ehrenamtlich wahr. Bei Bedarf können Vereinsämter unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Haushaltslage auch im Rahmen einer entgeltlichen Tätigkeit oder im Rahmen einer Aufwandsentschädigung (z.B. i.S.d. § 3 Nr. 26a EStG) ausgeübt werden. Über die erforderliche Anstellung und weitere Entscheidungen im Rahmen der entgeltlichen Vereinstätigkeit entscheidet der geschäftsführende Vorstand.

          Im Übrigen haben die Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins, die im Auftrag des Vereins handeln, einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann grundsätzlich nur innerhalb einer Frist von 6 Monaten nach seiner Entstehung geltend gemacht werden. Erstattungen werden nur gewährt, wenn die Aufwendungen mit prüffähigen Belegen und Aufstellungen nachgewiesen werden.

     

    § 12 Vereinsjugend

    1. Die Jugend des Vereins ist die Gemeinschaft aller Mitglieder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres.
    2. Die Jugend verwaltet sich selber im Rahmen der Jugendordnung.
    3. Der Jugendvorstand ist zuständig für alle Jugendangelegenheiten des Vereins. Er entscheidet über die Verwendung der der Jugend zufließenden Mittel.
    4. Organe der Vereinsjugend sind

    - die Jugendversammlung

    - der Jugendvorstand

     

                                                                                       Seite 7 von 9

     

    1. Näheres regelt die Jugendordnung, die von der Jugendversammlung des Vereins beschlossen wird. Die Jugendordnung darf den Vorgaben dieser Satzung nicht widersprechen. Im Zweifelsfall gelten die Regelungen dieser Satzung.

     

    § 13 Datenschutz

    1.  Zur Erfüllung der Zwecke und Aufgaben des Vereins werden unter Beachtung der Vorgaben der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) personenbezogene Daten über persönliche und sachliche Verhältnisse der Mitglieder im Verein verarbeitet.

     

    2. Soweit die in den jeweiligen Vorschriften beschriebenen Voraussetzungen vorliegen, hat jedes Vereinsmitglied insbesondere die folgenden Rechte:

    • das Recht auf Auskunft nach Artikel 15 DS-GVO,
    • das Recht auf Löschung nach Artikel 17 DS-GVO,
    • das Recht auf Berichtigung nach Artikel 16 DS-GVO
    • das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung nach Artikel 18 DS-GVO,
    • das Recht auf Datenübertragbarkeit nach Artikel 20 DS-GVO,
    • das Widerspruchsrecht nach Artikel 21 DS-GVO und
    • Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde nach Artikel 77 DS-GVO.

    3. Den Organen des Vereins, allen Mitarbeitern oder sonst für den Verein Tätigen ist es untersagt,

         personenbezogene Daten unbefugt zu anderen als zu dem zur jeweiligen Aufgabenerfüllung gehörenden

         Zweck zu verarbeiten, bekannt zu geben, Dritten zugänglich zu machen oder sonst zu nutzen. Diese Pflicht

         besteht auch über das Ausscheiden der oben genannten Personen aus dem Verein oder dem Vereinsamt  

         hinaus.

     

    § 14 Kassenprüfer

    Die Mitgliederversammlung wählt zwei Kassenprüfer, die nicht dem geschäftsführenden Vorstand angehören dürfen. Sie prüfen mindestens einmal jährlich die Kasse des Vereins.

    Die Kassenprüfer erstatten auf der Mitgliederversammlung Bericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des geschäftsführenden Vorstands.

    Die Amtszeit beträgt 2 Jahre wobei jeweils einer der beiden im geraden- und der zweite- im ungeraden Kalenderjahr gewählt wird. Direkte Wiederwahl ist nicht zulässig.

     

    § 15 Auflösung des Vereins

    Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden.

     

    Seite 8 von 9

    Voraussetzung ist, dass 3/4 der abgegebenen gültigen Stimmen zustimmen.

    Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands die Liquidatoren.  Je zwei von ihnen sind gemeinsam vertretungsberechtigt.

    Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder nach Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das nach Beendigung der Liquidation vorhandene Vereinsvermögen an den Stadtsportverband Lippstadt, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

    Im Falle einer Fusion des Vereins mit einem anderen Verein fällt das Vermögen nach Vereinsauflösung an den neu entstehenden, steuerbegünstigten Fusionsverein bzw. den aufnehmenden steuerbegünstigten Verein, der es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

    Beschlüsse hierüber dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamts ausgeführt werden

    Die vorstehende Satzung wurde von der Mitgliederversammlung am  07. Februar 2020    

     beschlossen.

     

    Geschäftsführer                                              1. Vorsitzender

    Heinz Fischer                                                 Merten Thurmann

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Seite 9 von 9