Nachwuchs voll aktiv

Nachwuchs voll aktiv

Es tut sich was bei den Leichtathleten des SC Lippstadt: Nachdem es eine Zeitlang etwas ruhiger im Kinder- und Jugendbereich war, gibt es nun wieder eine sehr aktive Gruppe, die nicht nur beim Training mit Übungsleiterin Danielle Niggenaber Spaß hat, sondern auch wieder an Wettkämpfen teilnimmt.

 

Zwei Athletinnen, vier Titel

Zwei Athletinnen, vier Titel

 Erfolgreicher als Mechthild Konradi und Angelika Albrecht vom SC Lippstadt DJK konnte man die Nordrhein-Seniorenmeisterschaften in Krefeld vermutlich nicht abschließen. Für beide war es zudem der letzte Test vor den Deutschen Senioren-Meisterschaften Ende kommender Woche in Zittau.


Mechthild Konradi startete in der Klasse W 70 zunächst mit dem Diskuswerfen. Die Veranstalter hatten die Klassen W 50 bis W 80 zusammengelegt. Es warfen insgesamt 18 Teilnehmerinnen – viel zu viele, weil die Pausen zwischen den einzelnen Versuchen zu lang waren. Erst ab dem dritten Versuch wurden die Gruppen dann getrennt, doch da war die Luft bei den meisten bereits raus. Mechthild Konradi war mit ihrer Weite dann auch überhaupt nicht zufrieden. Zum Titelgewinn aber reichte es.


Das Kugelstoßen fand kurze Zeit später statt. Da es mit voller Technik nicht gut klappte, stellte Mechthild Konradi auf Standstoß um und setzte sich damit im zweiten Durchgang mit 7,56 m an die Spitze. Im dritten Versuch folgten noch mal 7,55 m, während die Konkurrentinnen nicht über die 7-m-Marke herauskamen. Im fünften Durchgang steigerte sich die Lippstädterin auf die neue Saisonbestleistung von 7,80 m und siegte damit souverän.


In der Klasse W 60 vertrat Angelika Albrecht den SC Lippstadt zunächst über 800 m. Sie ging die ersten 300 m sehr schnell an, sodass ihr für den Schlussspurt die nötige Kraft fehlte. Dennoch lief sie  mit 2:55,85 min Saisonbestzeit und  sicherte sich den Sieg.

Zwei Stunden später ging Angelika Albrecht dann über 400 m an den Start. Die ersten 200 m lief sie
in 34 sek. an und gewann den Lauf in 75,97 sek. Damit holte sie sich auch hier den Sieg und damit den zweiten Titel.

Siegesweite im fünften Versuch

Bei den Senioren-Westfalenmeisterschaften vertraten Mechthild Konradi und Merten Thurmann die Farben des SC Lippstadt DJK im Kugelstoßen, Diskuswerfen und Speerwurf.

Vor allem das Kugelstoßen der Frauen W70 war spannend, denn Mechthild Konradi gelang es erst im fünften Durchgang, die Führung zu übernehmen. Bis dahin sah es danach aus, als sollte ihre Konkurrentin aus Bockum-Hövel den Sieg einfahren. Aber dann gelange der Lippstädterin mit der 3-kg-Kugel 7,62 m, die zum Sieg reichten. "Wenn es drauf ankommt, kann ich halt kämpfen", so Mechthild Konradi, die mit dieser Weite auch noch ihre bisherige Jahresbestleistung um einen Zentimeter steigerte.

Das anschließende Diskuswerfen war eine klare Angelegenheit. Bereits im zweiten Durchgangb steigerte die Lippstädterin ihre bisherige Jahresbestleistung um satte 13 Zentimeter und konnte im dritten Versuch volles Risiko gehen. In diesem hatte der Diskus zwar genau die richtige Höhe und volle Geschwindigkeit, landete aber im Netz. Doch auch so war Mechthild Konradi mit ihrem Wettkampf und vor allem dem zweiten Titel sehr zufrieden.

Merten Thurmann traf in der Klasse M65 im Speerwerfen auf starke Konkurrenz. Der Lippstädter begann mit einer Weite von 26,85 m. Nach einigen ungültigen Versuchen steigerte er sich im vorletzten Durchgang auf sehr gute 32,56 m. Damit war er hochzufrieden, zumal diese Weite für den dritten Platz reichte. Da Merten Thurmann das Speerwerfen neben dem Handballsport quasi nur nebenbei betreibt, ein sehr gutes Ergebnis.

Mit dem Titel nach Hause

Mit dem Titel nach Hause

Für Angelika Albrecht vom SC Lippstadt DJK ist Erfurt eigentlich ein gutes Pflaster – errang sie hier doch vor einigen Jahren ihren ersten Deutschen Meistertitel. Bei den diesjährigen Deutschen Senioren-Hallenmeisterschaften waren die Voraussetzungen nicht ganz ideal, am Ende standen aber doch ein fünfter und ein erster Platz zu Buche.

Die Umstände vor dem Wettkampf waren aufgrund eines Drittliga-Fußballspiels schwierig, so dass die Athleten nur über Umwege zum Stadion kamen, was Angelikas Albrechts Nervosität nicht gerade zuträglich war. In der für sie neuen Altersklasse W60 ging es zunächst über 800 Meter an den Start. Im Einlaufbereich tummelte sich alles, sogar Kinder, die Fußball spielten – auch nicht gut für eine optimale Wettkampfvorbereitung. Dann wurden auch noch alle Läuferinnen der Klassen von W30 bis W75 zusammen ins Stadion geführt, und gestartet wurden dann mehrere Altersklassen zusammen. Vor dem Lauf gab es eine weitere Verzögerung aufgrund von Ehrungen – bis es losgehen konnte, war locker eine halbe Stunde inklusive Callroom-Zeit vergangen.

Mit 14 Läuferinnen ging es schließlich auf die Strecke, und aufgrund der Enge war es für Angelika Albrecht nicht leicht, sich aus allen Rangeleien herauszuhalten. Sie reihte sich erst mal an dritter Stelle ein. Lydia Zehnter, die stärkste Konkurrentin der Lippstädterin, verbummelte über drei Runden den Lauf, sodass erst in der letzten Runde die Post abging. Die Führenden überholten noch einige Läuferinnen der anderen Altersklasse – es entstand eine Lücke, und die SCLerin konnte ihren dritten Rang nicht mehr halten. Am Ende kam sogar nur der fünfte Platz heraus, mit dem Angelika Albrecht natürlich überhaupt nicht zufrieden war.

Am nächsten Wettkampftag aber musste und sollte es besser laufen. Zumindest die Nervosität hatte schon mal nachgelassen, und auch das Warmlaufen fühlte sich besser an als am Vortag. Über die 400-Meter-Distanz waren nur vier Läuferinnen angetreten. Angelika Albrecht landete auf der vierten Bahn mit dem größten Bahnvorsprung. Nachdem die Läuferinnen auf die Innenbahn wechseln konnten, gelang es der Lippstädterin, die bis dahin noch vor ihr laufende Athletin zu überholen. Auf der Zielgeraden wurde es noch mal schwer, doch diesen Titel wollte sich Angelika Albrecht nicht mehr nehmen lassen. Mit diesem versöhnlichen Abschluss sieht der Blick in die kommende Saison auch gleich wieder positiver aus.

Einladung zum Kinderbewegungsabzeichen

Liebe Sportler und Sportlerinnen, liebe Eltern und Kinder,
es ist wieder soweit!

Der SC Lippstadt DJK bietet in Zusammenarbeit mit der Kita „Für unsere Kinder“ und dem AWO Familienzentrum Fantadu das Kinderbewegungsabzeichen (Kibaz) an. Zusammen mit Euch möchten wir einen sportlichen Tag verbringen.
Es gibt

  • einen Bewegungsparcours für die Kinder von 3-6 Jahren
  • einen Eltern-Kind Parcours für die Kinder bis 3 Jahren (Liebe Eltern, bitte denkt an eure Turnschuhe!),
  • Kaffee, Waffeln und Getränke für Eltern und Kinder
  • Außerdem gibt es ein Spielangebot für die Kinder, die gerade nicht in der Sporthalle beschäftigt sind.

Am Ende erhalten alle Kinder eine Urkunde!

Wann: Samstag, 01.04.2017
3-6 jährige Kinder: Beginn 14.00 Uhr
(mit anschließender Siegerehrung)
mind. 1½ - 3 jährige Kinder: Beginn 15.30 Uhr
Ende der Veranstaltung: ca. 18.00 Uhr
Wo: Sporthalle der Grundschule am Weinberg, Am Weinberg 60, 59555 Lippstadt

Bitte melden Sie Ihr Kind/ Ihre Kinder verbindlich bis zum 24.03.2017 an.
Danke!

  • Silvia Wolf (Kita „Für unsere Kinder“) 02941/79069, kita@fuerunserekinder.de
  • Ruth Wagner (AWO Familienzentrum Fantadu) 02941/61874, kg-fantadu@die-awo.de
  • Nicole Berkenbusch (SC Lippstadt DJK) 02941/58291, Berkenbusch.Nicole@gmx.de

Wir freuen uns auf euch!
Das Vorbereitungsteam
AWO
Familienzentrum Fantadu

Zweimal Silber im Gepäck

Zweimal Silber im Gepäck

Auf der einen Seite fühlte es sich fast an wie eine Premiere, auf der anderen Seite doch auch wieder wie das Treffen mit einem alten Bekannten – der erste Kugelstoßwettbewerb seit acht Jahren für Mechthild Konradi vom SC Lippstadt DJK. Die Lippstädterin startete bei den Deutschen Senioren-Hallenmeisterschaften in Erfurt in zwei Wettbewerben in der für sie neuen Altersklasse W 70 und kehrte als Doppel-Vizemeisterin zurück.
 
Laut Meldeliste hatte die SCLerin beim Kugelstoßen an fünfter Stelle gelegen. Nachdem eine ihrer Konkurrentinnen im ersten Durchgang einen Versuch über acht Meter vorlegte, war bereits klar, wie der Kampf um den Titel ausgehen würde. Mechthild Konradi stieß die 3-kg-Kugel zunächst auf 6,97 m und lag damit an zweiter Stelle. Im zweiten Durchgang verbesserte sie sich auf 7,49 m und sicherte den Vizerang ab. Dennoch blieb es bis zum Schluss spannend, weil auch die anderen Teilnehmerinnen über sieben Meter gestoßen hatten. Am Ende blieb es aber beim zweiten Platz, was dann doch etwas überraschend war.
 
Am Tag darauf fand mit dem Diskuswerfen der letzte Wettkampf der Veranstaltung statt, der unglücklicherweise mit einer guten Stunde Verspätung begann. Die fünf Teilnehmerinnen mussten sich somit lange warmhalten, was natürlich nicht optimal für gute Leistungen war. Den ersten Wurf absolvierte Mechthild Konradi noch aus dem Stand und erzielte 19,25 m. Im zweiten Versuch steigerte sie sich auf 20,33 m und musste sich damit am Ende nur der Siegerin geschlagen geben.
 
Mit zwei Silbermedaillen und jeder Menge Motivation im Gepäck ging es somit für Mechthild Konradi auf die Heimfahrt nach Lippstadt.

 

Winterwurf mit Hindernissen

Winterwurf mit Hindernissen

Es waren alles andere als ideale Bedingungen, doch am Ende kehrte Mechthild Konradi (r.) vom SC Lippstadt DJK zufrieden von den Offenen NRW-Winterwurf-Meisterschaften aus Leichlingen zurück. Bei Sonnenschein, aber kaltem Wind, so dass man sich ständg in Bewegung halten musste, startete der der Wettkampf zunächst mit Verzögerung, weil sich die Kampfrichter nicht über die Anlage einig wurden. Mechthild Konradi startete in der Klasse W65 schlecht, steigerte sich aber im Endkampfd und knackte im letzten Versuch doch noch die 20-Meter-Marke Am Ende wurde sie mit 20.29 m Dritte.

"Ich wollte den Titel unbedingt"

„Ich wollte den Titel unbedingt“ – wer mit so einer Einstellung an den Wettkampf geht, den kann eigentlich nichts aufhalten, schon gar nicht widrige äußere Bedingungen. Und so kehrten Mechthild Konradi und Merten Thurmann vom SC Lippstadt DJK mit sehr guten Ergebnissen von den Westfälischen Seniorenmeisterschaften in Gladbeck zurück.

Mechthild Konradi (W 65) hatte sich fürs Diskuswerfen viel vorgenommen und ließ sich davon auch vom ununterbrochen strömenden Regen nicht abhalten. Der Ring musste vor jedem Versuch gewischt werden, die Lippstädterin hatte aber keine Probleme mit der Nässe. Dennoch fing ihre Serie schlecht an – mit nur 18,19 m. Immerhin folgten im zweiten Durchgang 20,27 m, doch ihre ärgste Konkurrentin sah mit 21,39 m schon früh wie die sichere Siegerin aus. Doch Mechthild Konradi wollte diesen Titel unbedingt und steigerte sich im vierten Durchgang auf  21,45 m. Ihre Konkurrentin warf nach ihr, was immer gefährlich ist. Im sechsten und letzten Versuch steigerte sie sich noch einmal auf 21,22 m, „aber der Titel war meiner“, sagte Mechthild Konradi anschließend – nassgeregnet bis auf die Haut, aber glücklich mit dem Titel im Gepäck. „Außerdem war es schön, mal wieder in einem offenen Wettkampf richtig zu kämpfen.“

Merten Thurmann vertrat die Farben des SC Lippstadt DJK im Speerwerfen der Klasse M 65. Die Bedingungen waren auch bei ihm nicht optimal – er hatte nicht gut trainieren können, und das Wetter war noch genauso ungemütlich bei beim Diskuswerfen der Damen zuvor. Wenn der Anlauf nass ist, gestaltet sich das Speerwerfen natürlich schwierig. Thurmann schaffte im ersten Durchgang 28,12 m und konnte sich im sechsten Versuch noch einmal steigern auf 28,43 m. Vorgenommen hatte er sich eigentlich eine Weite von mehr als 29 m, aber für die äußeren Bedingungen war die Leistung in Ordnung, zumal sie für einen guten vierten Rang reichte.

 

Guter Start in die neue Wettkampfsaison

Guter Start in die neue Wettkampfsaison

Es konnte alles nur besser werden als im vergangenen Jahr – mit diesem Vorsatz war Mechthild Konradi vom SC Lippstadt DJK zu den Deutschen Senioren-Winterwurfmeisterschaften nach Erfurt gereist – und tatsächlich kehrte die Diskuswerferin mit einem respektablen vierten Rang im Gepäck zurück.
 
Für das Diskuswerfen der Klasse W 65 waren elf Teilnehmerinnen aus ganz Deutschlang angetreten, um sich bei trübem Nieselwetter zu messen. Mechthild Konradi kam mit den Bedingungen aber bestens zurecht. Der Ring war kaum rutschig, die Organisation war wie immer bestens, und für die Athletinnen stand sogar ein beheiztes Zelt zur Verfügung, in dem sie sich zwischen den Versuchen aufwärmen konnten.  
 
Im zweiten Durchgang gelang der Lippstädterin gleich ein guter Wurf mit 21,44 m, mit dem sie sich auf den zweiten Rang schob. Noch ein guter Versuch gelang ihr im zweiten Durchgang; hier flog die 1-kg-Scheibe auf 21,31 m, Mechthild Konradi lag zu diesem Zeitpunkt noch auf dem dritten und somit auf einem Medaillenrang. Als eine Konkurrentin aber im fünften Versuch 21,97 m warf, konnte die SCLerin nicht mehr kontern und musste sich mit dem vierten Rang zufriedengeben. Das fiel ihr aber nicht weiter schwer. „Im vergangenen Jahr hatte ich eine Bestleistung von 21,17 m, und jetzt bin ich schon im Februar viel weiter“, kommentierte sie ihre Leistung. Auch weil die Trainingsbedingungen in den ersten beiden Monaten des Jahres für Diskuswerfer nicht optimal waren, geht der vierte Platz vollkommen in Ordnung. „Es war ein guter Start ins Wettkampfjahr, und ich hoffe, dass es so weitergeht“, sagte Mechthild Konradi.
 

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